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Die schulische Ausbildung

Berufseinstieg mal anders. Warum sich eine schulische Ausbildung lohnt.

Von Merle Werkmeister

Die schulische Berufsausbildung in Deutschland bietet eine breite Palette von Möglichkeiten und erfolgt sowohl in berufsqualifizierenden Berufsfachschulen als auch in Fachschulen. Im Gegensatz zur dualen Ausbildung variiert die schulische Ausbildung zwischen den Bundesländern und unterliegt keiner bundeseinheitlichen Regelung.

Fachschulen als Besonderheit

Eine Besonderheit stellt die Fachschule dar, in der die Ausbildung zur Erzieher:in und Heilerziehungspfleger:in erfolgt. Dabei handelt es sich formal um eine Schulform für die berufliche Weiterbildung von bereits ausgebildeten Fachkräften. Finanzielle Aspekte sind bei der schulischen Ausbildung nicht einheitlich geregelt und erfordern genaue Recherche, wobei eine mögliche Finanzierung durch den Ausbildungsbetrieb berücksichtigt werden sollte.

Zugangsvoraussetzungen

Für die schulische Ausbildung in berufsqualifizierenden Berufsfachschulen wird in der Regel der Sekundarabschluss I – Realschulabschluss benötigt. Zusätzlich ist für den Besuch der Fachschule mit dem Berufsziel Erzieher:in oder Heilerziehungspfleger:in eine einschlägige berufliche Qualifikation erforderlich.

Abschluss und Abschlussprüfung

Anders als bei der dualen Ausbildung erfolgt die Abschlussprüfung in schulischen Ausbildungen nicht durch die Kammer, sondern durch die Schule gemäß den Vorgaben des Landesrechts. Die Abschlüsse an berufsqualifizierenden Berufsfachschulen beinhalten oft den Titel "Assistent:in". In den Fachschulvarianten wird der Abschluss "Bachelor Professional" in Verbindung mit der Fachhochschulreife erworben.

Fazit: Flexibilität und Vielfalt

Die schulische Ausbildung bietet eine flexible Alternative zur dualen Ausbildung mit variierenden Regelungen und Finanzierungsmöglichkeiten. Die individuellen Zugangsvoraussetzungen und Abschlüsse unterstreichen die Vielfalt dieser Ausbildungsform. Trotz Kritik an ihrem theoretischen Charakter wählen etwa 20 Prozent der Jugendlichen diese Route. Um den Praxisbezug zu stärken, setzen viele Berufsfachschulen auf Praktika, die Soft Skills fördern und den Übergang in den Beruf erleichtern. Die Entwicklungen zu akademischen Berufen und die Option eines Studiums im Ausland eröffnen zusätzliche Perspektiven für schulisch Ausgebildete. Beachtenswert ist dabei die landesspezifische Regelung der Ausbildungsabläufe und -inhalte, die von Faktoren wie Job, Branche, und Schulträger (öffentlich oder privat) beeinflusst werden. Insgesamt zeichnet sich die schulische Ausbildung durch ihre Anpassungsfähigkeit und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten aus.

Berufliche AusbildungSchulische Ausbildung
Aufbauzwei Lernorte: im Ausbildungsunternehmen und in der Berufsschuleein Lernort: in der Berufsfachschule
Berufliche Schwerpunktekaufmännische und gewerblich-technische BerufeMedien, Gesundheits- und Sozialwesen
Dauerzwei bis dreieinhalb Jahreein bis dreieinhalb Jahre
Voraussetzungenkein bestimmter SchulabschlussHaupt- oder Realschulabschluss
Vergütungfestes Monatsgehaltkeine Vergütungteilweise Gebühren
InhaltePraxisorientiert, sehr speziell und vertieftmehr Raum für Weiterentwicklung durch eher theoretische Ausrichtung, Praktische Vertiefung ausschließlich durch Praktika
Regionale Unterschiede

Hier findest du die Regelungen der schulischen Ausbildung für dein Bundesland.

Schulische Ausbildung in Bremen:

In Bremen gibt es verschiedene Schulformen und Bildungseinrichtungen, an denen schulische Ausbildungen absolviert werden können. Hier ist eine Auflistung einiger relevanter Schulformen:

  • Berufsbildende Schulen (BBS): Die Berufsbildenden Schulen in Bremen bieten eine breite Palette von schulischen Ausbildungen an. Dazu gehören Berufsfachschulen, Fachgymnasien, Fachoberschulen und Berufsschulen.
  • Berufsfachschulen: Berufsfachschulen in Bremen bieten schulische Ausbildungen in verschiedenen Berufsfeldern an. Die Ausbildungen können im Gesundheitswesen, im technischen Bereich, im kaufmännischen Bereich oder im Sozialwesen stattfinden.
  • Fachgymnasien: Fachgymnasien ermöglichen den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) mit einem berufsbezogenen Schwerpunkt. Es gibt Fachgymnasien in verschiedenen Fachrichtungen wie Technik, Wirtschaft, Gesundheit und Sozialwesen.
  • Fachoberschulen (FOS): Fachoberschulen in Bremen bieten die Möglichkeit, die Fachhochschulreife zu erlangen. Die Ausbildung umfasst einen Praxisteil in einem Betrieb sowie schulischen Unterricht.
  • Berufsschulen: Berufsschulen in Bremen begleiten die duale Ausbildung in Betrieben. Hier erhalten die Auszubildenden den schulischen Teil ihrer Berufsausbildung.
  • Höhere Berufsfachschulen: Höhere Berufsfachschulen bieten eine weiterführende schulische Qualifikation nach abgeschlossener Berufsausbildung. Der Abschluss kann beispielsweise die Fachhochschulreife sein.
  • Fachschulen: Fachschulen in Bremen ermöglichen eine vertiefte berufliche Qualifizierung nach abgeschlossener Berufsausbildung. Hier können Abschlüsse erworben werden, die eine höhere Position in einem bestimmten Berufsfeld ermöglichen

Schulische Ausbildung in Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es ebenfalls verschiedene Schulformen und Bildungseinrichtungen, an denen schulische Ausbildungen absolviert werden können. Hier ist eine Auflistung einiger relevanter Schulformen:

  • Berufsbildende Schulen (BBS): Die Berufsbildenden Schulen in Niedersachsen bieten eine Vielzahl von schulischen Ausbildungen an. Hierzu gehören unter anderem Berufsfachschulen, Fachgymnasien, Fachoberschulen und Berufsschulen.
  • Berufsfachschulen: Berufsfachschulen in Niedersachsen bieten schulische Ausbildungen in verschiedenen Berufsfeldern an. Die Ausbildungen können sowohl im Gesundheitswesen als auch in technischen, kaufmännischen oder sozialen Bereichen erfolgen.
  • Fachgymnasien: Fachgymnasien ermöglichen den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) mit einem berufsbezogenen Schwerpunkt. Es gibt Fachgymnasien in verschiedenen Fachrichtungen, wie Technik, Wirtschaft, Gesundheit und Sozialwesen.
  • Fachoberschulen (FOS): Fachoberschulen in Niedersachsen bieten die Möglichkeit, die Fachhochschulreife zu erlangen. Die Ausbildung beinhaltet einen Praxisteil in einem Betrieb sowie schulischen Unterricht.
  • Berufsschulen: Berufsschulen in Niedersachsen begleiten die duale Ausbildung in Betrieben. Hier erhalten die Auszubildenden den schulischen Teil ihrer Berufsausbildung.
  • Höhere Berufsfachschulen: Höhere Berufsfachschulen bieten eine weiterführende schulische Qualifikation nach abgeschlossener Berufsausbildung. Der Abschluss kann beispielsweise die Fachhochschulreife sein.
  • Fachschulen: Fachschulen in Niedersachsen ermöglichen eine vertiefte berufliche Qualifizierung nach abgeschlossener Berufsausbildung. Hier können Abschlüsse erworben werden, die eine höhere Position in einem bestimmten Berufsfeld ermöglichen.

Schulische Ausbildung in Nordrhein-Westfalen:

In Nordrhein-Westfalen (NRW) werden schulische Ausbildungen an verschiedenen Schulformen und Bildungseinrichtungen angeboten. Hier sind einige der relevanten Schulformen, an denen schulische Ausbildungen absolviert werden können:

  • Berufskollegs: Berufskollegs sind spezielle Schulen in NRW, die eine breite Palette von Bildungsgängen anbieten, darunter auch schulische Ausbildungen. Hier können sowohl Vollzeitschulformen als auch Teilzeitschulformen für Berufstätige existieren.
  • Berufsfachschulen: Berufsfachschulen bieten schulische Ausbildungen in verschiedenen Berufsfeldern an. Die Ausbildungen können je nach Fachrichtung unterschiedliche Schwerpunkte haben, zum Beispiel im Bereich Gesundheit, Technik, Wirtschaft oder Sozialwesen.
  • Fachschulen: Fachschulen bieten fortgeschrittene schulische Ausbildungen für bestimmte Berufe an. Sie kommen oft nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung zum Einsatz und ermöglichen eine vertiefte Qualifizierung.
  • Höhere Berufsfachschulen: Höhere Berufsfachschulen bieten eine höhere Qualifikation als Berufsfachschulen an. Hier können Abschlüsse erreicht werden, die einen höheren Bildungsgrad, etwa die Fachhochschulreife, ermöglichen.
  • Fachoberschulen (FOS): Fachoberschulen sind Schulen, die zur Fachhochschulreife führen. Hier können Schülerinnen und Schüler eine fachpraktische Ausbildung in einem Betrieb absolvieren und parallel dazu die schulischen Inhalte erlernen.
  • Berufliche Gymnasien: Berufliche Gymnasien in NRW bieten die Möglichkeit, das Abitur zu erwerben und sich gleichzeitig auf einen bestimmten beruflichen Schwerpunkt zu fokussieren.
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